• Anfahrt im Winter - Das Haus ist über eine private Schotterstraße zu erreichen. Im Winter kann man nach Schneefällen nicht jederzeit mit einer geräumten Fahrbahn rechnen. Winterreifen sind in Schweden ab dem 1. Dezember bis zum 31. März vorgeschrieben, Schneeketten oder Vierradantrieb ist anzuraten.
  • Einkaufsmöglichkeiten - Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist der Lanthandel in Sillerud. Ein größeres Angebot (Supermärkte, Apotheke, Alkoholladen) findet sich in Årjäng oder Bengtsfors
  • Elche und anderes Getier - Immer wieder werden wir gefragt, wo man Elche in freier Natur beobachten kann. Die Antwort darauf ist: Am besten aus großem Abstand und hoffentlich nie vor dem Auto. Elche sind nicht harmlos und unberechenbar. Ist man zu Fuß unterwegs, dann sollte man keinesfalls versuchen, das Tier formatfüllend mit dem Smartphone zu photographieren, sondern stattdessen unauffällig den Rückzug antreten. Kühe mit Kälbern sind hochgefährlich, besonders, wenn man zwischen Kuh und Kalb gerät. Elche können unglaublich schnell laufen, deshalb ist es naiv, anzunehmen, vor einem agressiven Elch davonlaufen zu können.
    Bären, Wölfe oder Luchse sind selten und scheu, die Wahrscheinlichkeit einer unangenehmen Begegnung ist extrem gering.
    Auf Kreuzottern sollte man nicht treten, der Biß ist unangenehm, aber Komplikationen sind selten; dennoch sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.
  • Pilze und Beeren - Pfifferlinge, Steinpilze und Rotkappen kann man von Juli bis Anfang Oktober reichlich finden, Himbeeren gibt es auf Kahlschlägen und an Berghängen, Blaubeeren vor allem in lichten Kiefernwäldern und am Rand von Mooren kann man die selteneren Moltebeeren finden.
  • Orientierung in der Natur - Wärmland ist keine Wildnis, Wilderness Experience wird von geschäftstüchtigen "Guides" angeboten; wenn man konsequent in eine Himmelsrichtung geht, dann kommt man nach wenigen Kilometern immer auf eine Straße oder einen Weg und die Wildnis ist zu Ende. 
    Aber: An einem trüben Tag ist es in dieser kupierten Landschaft nicht ganz einfach, konsequent in eine Himmelsrichtung zu gehen. GPS und Onlinekarten sind eine feine Sache, solange der Akku hält und man Netzabdeckung hat. Sicherer sind Kompass und Karte (und Grundkenntnisse in der Anwendung derselben). Ohne solche Hilfmittel kann man sich ganz ordentlich verirren.
    Markierte Wanderwege wie beim Alb- oder Schwarzwaldverein gibt es sehr selten (meist nur in Naturschutzgebieten wie dem Glaskogen), man sollte sich also schon orientieren können und einigermaßen trittsicher sein, wenn man sich querfeldein bewegt. 
  • Verhalten in der Natur - Das Jedermannsrecht gibt jedem das Recht, sich in der schwedischen Landschaft frei zu bewegen, man sollte sich aber auch zu benehmen wissen und z.B. keinen Müll in der Landschaft hinterlassen, keine Waldbrände auslösen, keine Hausgrundstücke betreten.
  • Wetter - Schweden ist nicht wettersicher. Der Sommer kann herrlich warm und sonnig sein, aber wir haben auch schon vierzehn Tage Dauerregen um Mittsommer erlebt. Zuverlässig verregnet ist der November,  Dezember bis Februar liegt meist Schnee, aber auch da muß man mit Regentagen rechnen
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